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12.01.16: Interview mit Stefan Bauer
Stefan, Du bist seit Ende September Trainer der 1. Herren und hast früh wie selten zuvor mit der Vorbereitung auf die Saison 2016 begonnen.
pflanztime: Wie bist Du Stand heute zufrieden mit den Fortschritten?
Stefan Bauer: Richtig! Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit begann bereits Mitte September. Die zurückliegende Saison, in welcher wir unsere Heimspiele erstmals nicht mehr auf der großen Fläche in der Eishalle ausgetragen haben, hat gezeigt, dass wir der Konkurrenz vor allem auf spielerischer Ebene teilweise klar unterlegen waren. Daran galt es in den vergangenen Monaten akribisch zu arbeiten, um nach und nach zu den gegnerischen Teams aufzuschließen. Mir war sicherlich bewusst, dass es eine Herausforderung werden würde, die Jungs über Monate hinweg bei Laune zu halten. Die Trainingsbeteiligung zeigt aber, dass die Mannschaft weiß, dass wir uns sowohl individuell weiterentwickeln, als auch unsere Spielweise anpassen müssen. Fortschritte sind definitiv auch zu erkennen, wenngleich eine Systemumstellung natürlich nicht von heute auf morgen geht. Es ist also noch viel Luft nach oben aber wir haben ja auch noch drei Monate bis Saisonstart Zeit.
pflanztime: Was sind personell die gravierendsten Änderungen im Team im Vergleich zu 2015?
Stefan Bauer: Die vergangene Saison haben wir durchwegs mit zwei Verteidigungsreihen gespielt. Klar, dass bei den tropischen Verhältnissen in unserer Halle dann irgendwann die Luft fehlt. Um die Leistungsträger etwas zu entlasten, ist daher die oberste Maxime quantitativ nachzurüsten. Die Führungsspieler um Daniel Schmidt, Manuel Früchtl und Benjamin Frank bleiben uns erhalten. Zurück im Kader ist Tobias Stadler, der mit seiner aggressiven Spielweise den Gegnern die Luft und Lust rauben kann. Große Hoffnungen setze ich auch, sofern alles nach Plan verläuft, in die Rückkehr von Daniel Schober und Matthias Murr, welche den Kader nicht nur quantitativ sondern vor allem auch qualitativ verstärken. Nach momentanem Stand gehe ich aber davon aus, dass beide beim ersten Saisonspiel auf dem Platz stehen können und werden. Grundsätzlich hat auch jeder Spieler der letztjährigen zweiten Mannschaft Gelegenheit sich zu empfehlen. Den Kader werde ich von Spiel zu Spiel festlegen. Externe Neuzugänge gibt es bis dato noch nicht, wenngleich auch hier die Kaderfrage noch nicht endgültig abgeschlossen ist.
pflanztime: Gibt es aus dem Nachwuchsbereich Spieler, die auf dem Sprung sind?
Stefan Bauer: Mit Marco Kammerer, Lukas Lindinger, Tim Stephan und Andreas Radlbeck stehen aktuell vier hoffnungsvolle Nachwuchstalente im erweiterten Kader. Marco und Lukas konnten aufgrund von Verletzungen bisher kaum mitwirken. Timmy und Andi überzeugen durch Trainingsfleiß und Ehrgeiz, wodurch sie einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht haben und sich nach und nach dem Niveau anpassen. Aufgrund der sehr starken 2. Bundesliga käme ein Stammplatz aber wohl noch ein Jahr zu früh. Daher gilt hier zunächst die Devise mit der zweiten Mannschaft in einer guten Regionalliga Spielpraxis zu sammeln. Beide werden aber auch das ein oder andere Mal mit der Ersten auflaufen, das haben sie sich schlicht und einfach verdient!
pflanztime: Wie siehst Du Deine persönliche Situation? Freust Du Dich über die Aufgabe als Spielertrainer oder überwiegt der Respekt vor der Doppelbelastung?
Stefan Bauer: Das Amt eines Spielertrainers zu bekleiden ist nie einfach, vor allem nicht ein einer derart schnellen Sportart wie Skaterhockey. Allerdings ist die Situation für mich keine gänzlich unbekannte, da ich aushilfsweise schon des Öfteren als Spielertrainer fungierte. Ich glaube zwei entscheidende Faktoren müssen stimmen, damit man als Spielertrainer erfolgreich sein kann. Erstens eine entsprechende Disziplin der Mannschaft sowohl auf als auch neben dem Platz. Zweitens eine regelmäßige Rücksprache mit 2-3 ausgewählten Führungsspielern, sowie eine geregelte Aufgabenverteilung. Je weniger man sich mit Kleinigkeiten rumschlagen muss, desto mehr Energie kann man in die Entwicklung der Mannschaft aber auch in die eigene Leistung stecken. Alles in allem freue ich mich auf die anstehende Saison, wenngleich mir natürlich bewusst ist, dass es keine einfache Aufgabe werden wird.
pflanztime: Nach dem ernüchternden 8. und damit letzten Platz im vergangenen Jahr, wie schätzt Du dieses Jahr die Chancen ein und wie lautet Dein Saisonziel?
Stefan Bauer: Das Wichtigste ist, unsere Gegentorquote zu minimieren. Wenn man beispielsweise zu Hause gegen Freiburg 12 und in Freiburg 8 Tore schießt, darf man diese Spiele halt nicht verlieren. Zudem müssen wir cleverer werden und Vorsprünge auch endlich mal über die Zeit retten. Hätten wir diese beiden Tatsachen letzte Saison umgesetzt, hätten wir zehn Punkte mehr gehabt und wären letztendlich auf dem 6. Platz gelandet. Mit den Rhein Main Patriots als Absteiger kommt eine starke Mannschaft hinzu. Bad Friedrichshall als Aufsteiger sehe ich in etwa auf unserem Niveau. Entscheidend für den Saisonverlauf werden die ersten drei Heimspiele gegen Freiburg, Spaichingen und Bad Friedrichshall sein. Gelingt es uns die beiden oben genannten Punkte konsequent umzusetzen und taktisch/spielerisch noch eins draufzulegen, peile ich, in Verbindung mit unserem unnachahmlichen Kampfgeist, den 4. Platz an, welcher zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigt. Ein, zugegebenermaßen, sehr sportliches, aber wenn alles nach Plan läuft, in meinen Augen nicht ganz unrealistisches Ziel.
pflanztime: Wie sieht der Verlauf der kommenden Wochen bis zum Zweitligauftakt am 9. April gegen FrReiburg aus?
Stefan Bauer: Bis Mitte Februar trainieren wir einmal wöchentlich bei unserem Partner Physical Concepts und einmal auf Skates. Inhaltlich werden sich die Einheiten nur unwesentlich ändern, der Fokus liegt weiterhin auf einfachem, sicherem Passspiel und der Verteidigungsarbeit. Ende Januar werden wir ein erstes Trainingswochenende absolvieren, voraussichtlich auch mit einem Vorbereitungsspiel. Mitte Februar führt uns der Pokal dann nach Freiburg. Dort werden wir sehen, welche Entwicklung wir genommen haben. In den restlichen Wochen bis zum Saisonstart werde ich versuchen, noch das ein oder andere Vorbereitungsspiel zu organisieren, um optimal vorbereitet in die Saison zu starten.
Vielen Dank für Deine Zeit und alles Gute für 2016!
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