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11.01.06: Interview mit Thomas Weiß
Das neue Jahr ist noch kaum angebrochen, schon haben wir den Trainer der Jugendmannschaft, Thomas Weiß, über den Stand der Vorbereitungen befragt.
pflanztime: Im Gegensatz zu den Herren haben die Jugendspieler ja fast durchgängig trainiert. Hat sich der Trainingsaufwand ausgezahlt? Wo stehen die Jungs?
Thomas Weiß: Trainingserfolge lassen sich selten klar messen. Letztlich wird erst der Vergleich mit den Ligakonkurrenten zeigen, wo wir stehen. Doch glaube ich schon, dass wir Schritte nach vorne gemacht haben. Vor allem unsere "Kleinen" - Daniel Bauer, Herbert Nikolajewski, Gojart Sejidu und Robin van der Neut - machen sichtbare Fortschritte. Hier leisten unsere beiden Bambinitrainer Andi Steinbauer und Stefan Bauer jede Woche nachhaltige Basisarbeit. Das erleichtert natürlich auch mir das Training und setzt mich in Stand, das Niveau sukzessive anzuziehen. Bei den älteren Spielern, namentlich bei Lukas Jahrstorfer, Daniel Schober und Fabian Diewald, trägt das parallele Juniorentraining von Andi Tremmel Früchte. Die Spieler des mittleren Alterssegments trainieren je nach Leistungsstufe entweder bei den Bambinis oder den Junioren mit, was sich insgesamt positiv auswirkt. Gemessen an unserer großen Altersspanne innerhalb des Teams bin ich mit den Vorbereitungen ganz zufrieden.
pflanztime: Das klingt aber nicht einhellig positiv! Woran krankt es Deiner Meinung nach?
Thomas Weiß: Vor allem an dem großen Altersunterschied. Zwischen unserem ältesten und unserem jüngsten Spieler liegen fünf Jahre. Da liegt es auf der Hand, dass es schwierig ist, aus den Jungs eine eingeschworene Truppe zu machen. Zumal viele von ihnen einen höchst heterogenen sozialen Background haben. Da müssen unterschiedliche Anschauungen, Gewohnheiten, auch materielle Verhältnisse aufeinander abgestimmt werden. Da müssen einzelne Spieler aufeinander zugehen, gegenseitige Vorurteile abbauen und gemeinsame Identität entwickeln. Doch auch hier sind wir auf einem guten Weg, wenngleich sich Erfolge auf diesem Gebiet naturgemäß nur schleichend einstellen.
pflanztime: Von welchen Maßnahmen erhoffst Du Dir positive Veränderungen?
Thomas Weiß: Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt sich außerhalb des Sports. Letzten August waren wir zwei Tage im Zeltlager, was dem Klima im Team sichtbar gut tat. Auch wenn wir mal zur Abwechslung Eishockey spielen oder spassige Akionen wie das Silvesterturnier dazwischenschieben, profitiert der Teamgeist. Darüber hinaus ist unser neuer Jugendleiter Manuel Bayer drauf und dran, ein Skiwochenende für unsere Jungs zu organisieren. Letztlich kann ich aber auch als Trainer auf mein Team einwirken, den Leuten ins Gewissen reden, ihnen klare Grenzen aufzeigen. Dass man auf diesem Weg auch Widerstand erntet, liegt in der Natur der Sache und ist auch schon früher vorgekommen. Dass aber nahezu alle meine Spieler toll mitziehen und auch mal einen "grantigen" Ti bereitwillig erdulden, bestärkt mich in meinem Trainingsstil.
pflanztime: Kommen wir mal zurück auf den sportlichen Teil. Wo siehst Du hier die größten Defizite.
Thomas Weiß: Es ist kein Geheimnis, dass manche unserer Spieler in Sachen körperlicher Grundfitness Nachholbedarf haben. Darauf habe ich reagiert, und geh mit den Jungs seit Oktober jede Woche einmal ins Fitnessstudio Tycoon, wo wir unter professioneller Anleitung getrimmt werden. Natürlich merkt man auch hier die Effekte nicht von heute auf morgen, doch ich bilde mir ein, erste Erfolge zu bemerken. Das Team legt an Agilität und Spritzigkeit zu, wenngleich wir vom Ziel noch einige Schritte entfernt sind. Aber ein Anfang ist gemacht, und mit Unterstützung des Tycoonteams werden wir das Fitnessprogramm auch bis zum Saisonstart fortführen. Ansonsten haben wir natürlich eine ungemeine Leistungsspanne im Team. Wir haben einige Neueinsteiger, die erst wenige Monate effektiv trainieren und noch Grundlagen erlernen müssen, auf der anderen Seite aber auch sehr prononcierte Spieler, die körperlich, lauf- und stocktechnisch gute Basics haben, und jetzt an ihrem Spielverständnis zu arbeiten beginnen. Schwierig ist es hier, die Balance zwischen Unter- und Überforderung zu finden.
pflanztime: Kann man zu diesem Zeitpunkt schon etwas über Ziele sagen?
Thomas Weiß: Allenfalls vage. In jedem Fall gehen wir mit besseren Voraussetzungen als letztes Jahr in die Saison. Hatten wir letztes Jahr gerade mal acht Feldspieler, darunter zum Teil blutige Anfänger, verfüge ich heute über einen anschaulichen Kader von rund vierzehn Feldspielern und zwei Torhütern. Zwar ist mit Kai Höbler ein sportlicher und vor allem menschlicher Leistungsträger herausgewachsen, doch habe ich mit Andi Skibbe einen verlässlichen Goalie zwischen den Pfosten, der allerdings in seiner Entwicklung durch einen Beinbruch gebremst wurde. Auf ihn wird viel ankommen. Aber auch Daniel Bachmann, meinem zweiten Goalie, werde ich Chancen geben, zumal er mit seinem jungen Alter der Mann der Zukunft sein wird. Bei ihm wird es darum gehen, ihn behutsam aufzubauen, eine Option, die ich letztes Jahr mit Herbert Nikolajewski leider nicht hatte. Auf dem Feld wird viel von meinen älteren Spielern abhängen, insbesondere von Kapitän Lukas Jahrstorfer, Daniel Schober und Fabian Diewald. Auch Tobias Eberhard kann ein ungemein wichtiger Spieler für das Team sein. Entscheiden wird sich die Saison aber darin, ob es mir gelingt, meine vielen jungen, unerfahrenen Spieler auf ein ligataugliches Niveau zu heben. Schließlich ist es auch kein Geheimnis, dass ich mich nach einer punktuellen Verstärkung des Teams umsehe, wobei der neue Spieler natürlich nicht nur sportlich, sondern auch menschlich passen sollte. Zu Zielen werde ich mich frühestens bei Saisonstart äußern, da ich weder die Zusammensetzung der Liga kenne noch den Modus. Ich glaube aber fest daran, dass wir uns heuer in vielen Spielen teuerer verkaufen werden als im letzten Jahr. Sinnvoll verstärkt sollten wir uns durchaus mehr zutrauen, und zweistellige Niederlagen wie in Augsburg will ich eigentlich gar nicht mehr sehen.
pflanztime: Zum Abschluss noch eine Frage zum generellen Stand der Jugendarbeit? Gibt es neue Impulse seitens der Jugendleitung?
Thomas Weiß: Ja, Manuel Bayer ist mit viel Engagement an sein Amt gegangen, und hat für Januar einige Schulaktionen mit anschließenden Schnuppereinheiten geplant. Hierfür haben wir tief in die Tasche gegriffen und Ausrüstungsgegenstände - Schläger, Helme, Ellbogenschützer, Schienbeinschützer und Handschuhe - gekauft, die wir dann den Neueinsteigern leihweise und gegen eine geringe Gebühr überlassen wollen. Unser Ziel ist es, bereits im Bambinialter einen geregelten Trainingsbetrieb aufzubauen, damit unsere Spieler gut ausgebildet in das Jugendtraining kommen. Die Weichen werden heuer gestellt, die Früchte werden sich wohl erst in einigen Jahren einstellen.
Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Dir viel Geduld, ein ruhiges Umfeld und ein glückliches Händchen in der neuen Saison.
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