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30.06.11: Interview mit Martin Eckart
Mittlerweile ist es wohl bis zum letzten Interessierten durchgedrungen, dass der Trainer der 1. Mannschaft, Thomas Weiß, am vergangenen Donnerstag nach der schmerzlichen 1:7 Niederlage gegen Bräunlingen direkt nach dem Spiel seinen Rücktritt bekannt gegeben hat. Ein paar Tage danach stellt sich Kapitän Martin Eckart den Fragen, die sich jetzt im Umfeld des Vereins auftun.
pflanztime: Moartl, erst mal vielen Dank, dass Du Dich den Fragen in dieser Situation stellst. Es gibt viele, die von der Nachricht des Rücktritts von Thomas Weiß sehr überrascht, ja sogar geschockt waren. Wie hast Du das Ganze erlebt?
Martin Eckart: Als Spieler und Kapitän der Ersten war ich ja laufend in regem Austausch mit dem Coach. Von daher habe ich schon auch die Entwicklung seit Saisonbeginn mitbekommen und war ganz ehrlich gesagt nicht so überrascht wie manch anderer. Natürlich hofft man immer, dass einen die Vorahnung täuscht, aber als Ti (Anm. d. Red.: Spitzname von Thomas Weiß) nach dem Bräunlingen Spiel in der Kabine alle zusammen gerufen hat, habe ich schon befürchtet, dass er zurücktritt.
pflanztime: Bisher konnte man als Gründe vernehmen, dass er die Mannschaft nicht mehr erreiche und er nicht das Gefühl habe, noch der richtige Trainer für diese Mannschaft zu sein. Wie siehst Du das?
Martin Eckart: Trainer von einer Mannschaft zu sein ist eine immens schwere Aufgabe. Vor allem bei einem Verein wie unserem, in dem wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, auf kurzfristige sportliche Rückschläge nicht sofort mit wilden Neuverpflichtungen, vornehmlich aus dem Eishockeybereich, zu reagieren. Wenn man ein Team 3 1/2 Jahre trainiert hat, dann ist auch ein gewisser Verschleiß nicht zu leugnen. Jeder Coach hat seine eigene Methodik und Vorgehensweise, die natürlich nach gewisser Zeit in ihrer Wirkung nachlässt. Dann ist die Zeit gekommen, etwas neues zu machen, entweder indem man seine Vorgehensweise ändert oder indem man Platz macht für einen anderen. Ti hat sich für zweiteres entschieden, das muss man akzeptieren. Die gesamte Mannschaft honoriert den von ihm betriebenen immensen Aufwand in den vergangenen knapp vier Jahren und möchte sich auch an dieser Stelle ausdrücklich für die erstklassige Arbeit bedanken.
pflanztime: Du hast erwähnt, dass Ihr in regem Austausch gestanden seid. Wie verhält sich das Ganze jetzt, nachdem man sportlich getrennte Wege geht?
Martin Eckart: Vorweg muss man festhalten, dass er zwar nicht mehr Trainer der 1. Mannschaft ist, aber immer noch 1. Vorsitzender des Vereins. Abgesehen davon ist und bleibt er auch das Herzstück des Vereins und wer ihn kennt, weiß, dass er nach wie vor den sportlichen Werdegang "seiner" 1. Mannschaft genau beobachten und fördern wird. Ich hatte mit ihm nach seiner Rücktrittsbekanntgabe ein gutes Gespräch, in dem wir alles eingeordnet haben und dafür gesorgt haben, dass keinerlei persönliche Differenzen daraus resultieren oder entstehen könnten. Man muss immer vor Augen haben, dass wir uns im reinsten Amateurbereich befinden, da wäre es fatal, wegen so etwas Freundschaften oder Leidenschaften zu zerstören. Es gab und gibt keinen Grund, warum ich mit ihm nicht nach wie vor über sportliche Belange reden sollte. Allerdings denke ich, dass ihm ein wenig Abstand von der Materie in den nächsten Wochen sehr gut tun wird und er es auch geniesst, jetzt wieder etwas stressfreier durchs Leben gehen zu können.
pflanztime: Die größte Frage, die sich allen Beobachtern stellt, ist natürlich die nach der Zukunft der 1. Mannschaft. Wie soll es jetzt kurz- und mittelfristig weitergehen?
Martin Eckart: Wir Spieler haben uns direkt nach der Rücktrittserklärung zusammen gesetzt und jeder seine Meinung dazu geäussert. Ich werde nach meinem Urlaub ab 8. Juli das Coaching in den Spielen sowie die Leitung des Freitagstrainings übernehmen. Die Mittwochstrainings wird in den verbleibenden vier Wochen bis zur Sommerpause Manuel Bayer leiten. Desweiteren versuche ich, Spieler, die in letzter Zeit etwas abgekommen sind von der 1. Mannschaft, für diese sportlich brisante Situation wieder in die Mannschaft zu holen. Dann gilt es abzuwarten, wie weit die 2. Mannschaft in den Landesliga PlayOffs kommt. Idealerweise ergänzen nach Ende der BRIV Saison hier noch einige Spieler den Kader der Ersten. Wir müssen jetzt alle uns zur Verfügung stehenden Kräfte bündeln, um in den verbleibenden sechs Saisonspielen den Nichtabstieg, sprich Platz 5, zu erreichen. Darauf wird jetzt einzig und allein fokussiert, erst wenn die Ligenzugehörigkeit für 2012 fix ist gilt es, den Blick weiter nach vorne zu richten und als allererstes die Trainerfrage für nächste Saison auf die Tagesordnung zu bringen.
pflanztime: Das heißt, mit Dir als Spielertrainer wird es nicht über diese Saison hinaus laufen?
Martin Eckart: Definitiv nicht, nein. Ich mache momentan Laufschultrainer, Bambinitrainer und jetzt auch noch Herren I Trainer. Nebenbei arbeite ich und habe Familie. Das kann auf Dauer so nicht gut gehen. Abgesehen davon bin ich unter der Woche beruflich nicht in Deggendorf, was ein weiteres K.O. Kriterium ist. Ich sehe mich als reine Übergangslösung, um die Saison 2011 noch ordentlich über die Bühne zu bekommen mit dem klaren sportlichen Ziel, die Pflanz in der 2. Bundesliga zu halten.
Dann wünschen wir Dir und der Mannschaft dabei viel Erfolg und drücken alle Daumen, dass auch nächste Saison der Zweitligaball wieder in Deggendorf rollt!
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